Der höchste Bücherberg der Welt – Rocio Bonilla

 

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Gebundene Ausgabe: 44 Seiten
Verlag: Jumbo  (20. Juli 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3833739132
Preis: EUR 15,00
Come in: Lovelybooks / Rezensionsexemplar

Inhalt
Seit seiner Geburt ist Lukas davon überzeugt, dass er zum Fliegen geboren wurde. Er beobachtet, wann immer es geht, Vögel und versucht sich immer wieder Flügel zu bauen. Leider sind alle Versuche bisher nicht geglückt. Doch so leicht gibt er nicht auf und wünscht sich zu jedem Geburtstag und jedem Weihnachten Flügel. Es scheint aber einfach nicht zu gehen. Als erneut ein Geburtstag absteht, kommt Mama mit einem Buch zu ihm. Sie zeigt ihr eine ganz andere Art vom Fliegen.

Meine Meinung
Ein wunderschönes Bilderbuch, das schon den kleinsten zeigen will, welche Magie in Büchern steckt.

Lukas will unbedingt fliegen, doch egal wie oft er sich Flügel wünscht oder baut, es klappt nicht. Nie bekommt er welche, die auch funktionieren. An seinem siebten Geburtstag drückt ihm Mama ein Buch in die Hand und behauptet, dass er damit auf andere Art fliegen könnte. Und so beginnt er zu lesen. Ein Buch nach dem anderen wird verschlungen. Mit jedem Buch wird eine neue Welt betreten. Lukas ist gefangen in den Geschichten und will immer mehr. So wächst sein Bücherberg immer weiter an.

Rocio Benilla zeigt durch die wunderschönen, detailreichen und kindgerechten Zeichnungen, wie Lukas in die verschiedenen Geschichten eintaucht. Mit jedem gelesenen Buch wächst seine Fantasie an und seine Vorstellung der Handlung wird immer deutlicher und vielschichtiger. So muss auch der Betrachter der Bilder nicht nach den Buchtiteln fragen, denn die Darstellungen sind so gut gewählt, dass man die Bücher einfach an ihnen erkennen kann.

Zu Beginn des Buches wurden die Farben recht kühl gewählt. Es sind dunklere Töne, doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto heller und freundlicher werden die Darstellungen. Die Farbwahl scheint beinahe so gewählt, als solle sie aussagen, dass das Lesen das Leben bunter gestaltet.

Irgendwie zeichnet Rocio Benilla hier auch den Weg eines Lesers auf. Wenn man erstmal die Liebe zum Buch entdeckt hat, verlangt man nach mehr. Mit jeder neu entdeckten Geschichte wächst die Neugier und die Fantasie. Doch wie bei Lukas auch, entsteht irgendwann der Wunsch den Bücherberg zu verlassen um über das Gelesene zu sprechen. So will er unbedingt mit seiner Mama sprechen, dass er es verstanden hat. Damit zeigt sich auch das perfekte Ende dieser Geschichte.

Fazit
Ein wunderbares Bilderbuch, das aufzeigt, wie das Lesen in fremde Welten entführen kann und seine eigene Magie ausbreitet. Rocio Bonilla zeichnet auf bezaubernde Art und Weise, wie Kinder mit dem Lesen in Kontakt kommen können und die Liebe zum Buch entdecken. Wer einmal den Einstieg findet, dürfte sich nur schwer losreißen können.

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