[Abgebrochen] Ab morgen bin ich schön! – Tabitha Bühne



Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Fontis (20. September 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3038481737
Preis: EUR 18,00, als eBook 16,99
Come in: Rezensionsexemplar

Klappentext

Als Kind hat Tabitha Bühne vor allem einen großen Wunsch: irgendwann schön zu sein. Denn attraktive Menschen sind beliebt und auf jeden Fall glücklich. Tabitha wächst auf einem abgelegenen Bauernhof mit sechs Geschwistern auf, und ihr wird immer wieder eingeschärft: Auf die inneren Werte kommt es an. Doch sie will etwas aus sich machen – arbeitet als Model und Schauspielerin und reist durch die Welt. Nach einem Flop sattelt sie um auf „Fitness-Granate“, sucht immer extremere Herausforderungen und probiert alle Diäten und Trainingsmethoden aus. Es folgen Jahre der Optimierungsversuche und Selbstzweifel. Bis Tabitha ihren dreißigsten Geburtstag feiert und beschließt, nicht länger beweisen zu wollen, dass sie gut genug ist. Sie erlebt eine Lebenswende und findet nach fünf Jahren voller Höhen, Tiefen und unzähligen Experimente einen alltagstauglichen und gesunden Ansatz für echte Fröhlichkeit, ganzheitliche Fitness und tiefe Glaubensfreude.

Meine Meinung

Eigentlich ist das Abbrechen von Bücher etwas, was ich absolut ungern mache. Die Hoffnung, dass die Geschichte doch noch gut werden könnte, dass vielleicht doch noch eine Wendung kommt, die alles verändert, ist immer da. Daher quäle ich mich zumeist bis zur letzten Seite durch. Hier war dieser Wille zum Durchhalten allerdings nicht da.

Fangen wir aber am Anfang an. Dieses Buch kam irgendwann um meinen 30. Geburtstag herum zu mir. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es vor oder nach ihm war, aber das ist auch unwichtig. Warum ich das anspreche? Weil es das Buch damit beworben wurde, dass die Autorin eben um diesen Geburtstag herum beschloss ihr Leben zu verändern.
Der Klappentext versprach also eine interessante Geschichte, die gleichzeitig einen Ratgeber beinhalten soll. Dahin erzählt Tabitha von ihrem Leben und ihrem Weg voller Höhen und Tiefen zu sich selbst. Und mal ehrlich, solche Höhen und Tiefen kennt jeder von uns, und jeder von uns würde sich gerne hübsch fühlen.

Ich weiß nicht, was ich mir von dem Buch versprochen hatte. Vielleicht Tipps zur Selbstannahme. Wie man sich selbst akzeptiert und nicht alles an sich kritisiert? Wir Frauen meckern ja gerne über uns selbst. Irgendwas passt immer nicht.
Ob sich solche Tipps im Buch finden, kann ich jetzt leider nicht sagen, denn so weit bin ich nie gekommen. Ich habe lediglich die ersten Kapitel gelesen, also um die 100 Seiten. Darin geht es eher um Tabithas Leben von Kindheit an. In vielem habe ich Ähnlichkeiten gesehen und konnte es nachvollziehen, anderes eben nicht. Schließlich sieht der Lebensweg von uns allen unterschiedlich aus.

Warum also der Abbruch? Nun, mich brachte eindeutig der Aspekt der Religion dazu das Buch beiseite zu legen. Immer wieder spricht die Autorin ihren Glauben an und wie dieser sie gestützt hat. Mit diesem Punkt kann ich mich absolut nicht identifizieren. Religion spielt in meinem Leben keine wichtige Rolle. Da ihr Weg aber mit dem Glauben verbunden ist, musste ich feststellen, dass ich es für mich nicht übernehmen konnte.

Vielleicht hätte ich beim Weiterlesen doch noch den ein oder anderen Punkt für mich entdecken können, aber meine Lust hier weiterzulesen, war einfach nicht vorhanden. Obwohl mich das Thema des Buches angesprochen hatte, war der Inhalt für mich nicht passend. Ich bin sicher, dass es viele Leser gibt, die in dem Beschriebenen vieles entnehmen können, doch ich gehöre nicht zu ihnen. Um mich also nicht weiter an die ungewollte Lektüre zu fesseln, habe ich beschlossen einfach abzubrechen.
Das Buch wird an einen anderen Leser gehen, der hoffentlich mehr damit wird anfangen können.

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