Ponce-Academy: Die Neue – Barbara Laban



eBook: 95 Seiten
Verlag: Carlsen (22. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783646925975
Preis: nicht mehr erhältlich
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Inhalt

Nach den Geschehnissen der letzten Zeit wird Kim an die Ponce-Academy geschickt. Die Schule ist überaus seltsam, nicht nur befindet sie sich in einem recht baufälligen Haus, sie hat auch nur sieben Schüler. Recht schnell merkt Kim, dass die anderen Schüler, genauso wie sie selbst, unglaublich intelligent sind und gewisse paranormale Fähigkeiten besitzen. Noch während sie versucht sich an die neue Umgebung und ihre Mitschüler zu gewöhnen, wird eine weitere Schülerin gebracht. Ihre Ankunft stört das Gleichgewicht und weckt Kims Misstrauen, doch dann verschwindet sie spurlos. Zusammen und unter Einsatz ihrer Fähigkeiten müssen sie sie finden, denn davon hängen Leben ab.

Meine Meinung

Die Ponce-Academy ist keine Schule wie man sie im klassischen Sinne kennt. Es gibt nur sieben Schüler, die aus aller Welt kommen können. Diese Schüler sind überaus intelligent, das Problem ist jedoch, dass sie im normalen Unterricht versagen, denn sie verweigern das Schreiben. Sie alle eint die Tatsache, dass sie paranormale Fähigkeiten haben, die dann einsetzen, wenn sie schreiben. Da sie keinerlei Kontrolle haben, sollen sie dies hier lernen.

Konstanze, genannt Kim, kommt als siebte Schülerin an die Schule. Sie wollte es nicht, doch die Ereignisse der letzten Zeit zwangen ihren Vater zu der Entscheidung sie hierher zu schicken. Langsam lernt sie die Anderen und die Abläufe kennen. Bei einem Ausflug mit der Gruppe offenbart sie die Art ihrer Fähigkeiten und sieht dabei etwas, was ihr Angst macht.

Das Gleichgewicht unter den Schülern wird gestört, als Mitja an die Schule gebracht wird. Fast alle sind von ihr hingerissen, doch Kim ist misstrauisch. Die Einzelheiten in Mitjas Geschichte scheinen nicht zusammenzupassen und der Pubquiz Test offenbart weitere Lügen. Bevor sie das Mädchen jedoch weiter befragen können, verschwindet sie und hinterlässt eine äußerst wütenden Mrs Ponce. Diese fordert, dass sie Mitja finden oder die Konsequenzen werden schlimm sein.

Auf sich allein gestellt, müssen sich die sieben was einfallen lassen. Welches Geheimnis hat Mitja gehütet? Weshalb ist sie auf die Schule gekommen? Doch vor allem gilt es herauszufinden, wohin sie verschwunden ist. Das Problem ist jedoch, dass je tiefer sie graben, desto mehr Fragezeichen tauchen auf. Schließlich wird klar, dass sie sie nur mit ihren Fähigkeiten aufspüren können, auch wenn keiner von ihnen sonderlich scharf darauf ist zu sehen, was diese ihnen zeigen werden.

So beginnt eine gefährliche Schnitzeljagd, bei der sich die Gruppe näher kommt, aber auch so manche Abgründe entdeckt. Kim findet sich teilweise umgeben von Lügen wieder, weshalb das Erkennen der Wahrheit nicht immer leicht ist. Vertrauen wird gebrochen, Gefühle verletzt. Doch obwohl es zwischen ihnen nicht immer rosig ist, hält die Gruppe zusammen, denn nur so können sie das Rätsel lösen.

Barbara Laben hat hier an sich einen Reihenauftakt geschrieben, zu dem aber leider keine Fortsetzung kam. Zwar schließt die Handlung in sich ab, doch zum Ende hin werden Dinge angesprochen, die zeigen, dass hier mehr hätte kommen sollen. So wird darauf hingedeutet, dass in nächster Zukunft mit einem von ihnen etwas Schlimmes geschehen wird. Mit dieser Aussage und vielen Fragen wird der Leser schließlich sich selbst überlassen.

Es war ein interessanter Gedanke, dass jeder der Schüler an dieser Academy bestimmte Fähigkeiten hat, was sind sie nur mentaler Art, damit eher ungefährlich für andere, doch sie können einiges bestimmen und verändern. Auch die Art der Fähigkeiten, die hier gewählt wurde, ist irgendwie faszinierend, wenn auch erschreckend. Die sieben sind nicht zu beneiden, weshalb man Verständnis für die entwickelt, auch wenn man nicht all ihre Entscheidungen versteht.

Fazit

Ein Jugendtriller, der eine fesselnde Handlung bietet, aber auch mit offenen Fragen zurücklässt. Eine mysteriöse Schule für Kinder mit paranormalen Fähigkeiten, bei der Geheimnisse und Gefahren vorbestimmt sind. Und damit eine Geschichte, die zwar spannend ist, aber auch nicht alle Sinne zufrieden stellt.

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